Handreichung Interkulturelle Öffnung von stationären Einrichtungen der Altenpflege erschienen

Bundesweit - am 26. Apr 2017

Cover Handreichung

Immer mehr unterstützungsbedürftige Ältere sind nicht in Deutschland ge­boren, sondern irgendwann in ihrem Leben nach Deutschland eingewandert. Hinzu kommt, dass sich auch unter den zuletzt neu eingewanderten Geflüchteten zahlreiche ältere Menschen befinden.

Gleichzeitig stammen immer mehr Fachkräfte in Institutionen der Altenhilfe aus Fa­milien mit Migrationsgeschichte. Darüber hinaus werben Programme der Bundesre­gierung Fachkräfte insbesondere für Gesundheitsdienstleistungen aus dem Ausland an. Die Normalität grenzüberschreitender Migration verändert auch die Institutionen der Altenhilfe.

Mit einer Interkulturellen Öffnung reagieren Organisationen wie Altenpflegeeinrich­tungen, Wohlfahrtsverbände, öffentliche Verwaltungen und Bildungseinrichtungen etc. bewusst auf diese Entwicklung und möchten sich migrations-, kultur-, und ggf. auch religionssensibel aufstellen.

Die Praxis Interkultureller Öffnung hat sich weiterentwickelt und bezeichnet heute einen systematisch gesteuerten Organisationsentwicklungsprozess. Interkulturelle Öffnung ist Teil der Gesamtstrategie einer Organisation und schlägt sich dementsprechend als Quer­schnittsaufgabe in der Personal-, Organisations- und Qualitätsentwicklung nieder.

Die vorliegende Publikation soll Entscheidungsträgern und Leitungskräften sowie Mitarbeitern stationärer Altenpflegeeinrichtungen Informationen, Arbeitshilfen und Inspirationen an die Hand geben, um den interkulturellen Entwicklungsprozess ihrer Organisation (selbst-)bewusst zu gestalten.

Die Handreichung kann als Broschüre über das kom•zen bestellt werden oder direkt unter folgendem Link heruntergeladen werden:

http://kom-zen.de/fachinformationen/handreichung-ikoe/