Region Süd
Aktuelle Veranstaltungen und Projekte
Jahrestreffen der Region Mitte-Süd 2010
Das Thema des Jahrestreffen ist " Gemeinschaftliche Wohnformen FÜR und MIT und VON MigrantInnen“. Vorgestellt werden Wohnprojekte, Wohngenossenschaften und Mehrgenerationenhäuser als Orte der Integration, Partizipation und Selbstorganisation. Dafür sind drei Exkursionstage in drei verschiedenen Projekten vorgesehen: 14. Oktober 2010 Hattersheim, 10.30 – ca. 16.30 Uhr Projekt: Wohnen in Hattersheim e.V. 20. Oktober 2010 Stuttgart, 10.30 – ca. 16.30 Uhr Projekt: pro gemeinsam bauen und leben e.G. 26. Oktober 2010 Tübingen, 10.30 – ca.16.30 Uhr Projekt: Mehrgenerationenhaus e.V. Mit der dreitägigen Exkursion will dieses Jahrestreffen eine differenzierte Möglichkeit anbieten, gemeinschaftliche Wohnformen, Wohnprojekte und Wohngenossenschaften und auch das Wohnen ergänzende Angebote direkt vor Ort kennenzulernen. Anmeldung bis zum 08. Oktober 2010. Kontakt: Gabriella Zanier Anlaufbüro Seniorengruppen und Forum für eine kultursensible Altenhilfe Caritasverband Frankfurt e.V. Humboldtstraße 94 60 318 Frankfurt a.M. Tel: 069 / 95 96 63 -21 Fax. 069 / 95 96 63 50 E-Mail: gabriella.zanier@caritas-frankfurt.de E-Mail : regio-sued@kultursensible-altenhilfe.de
Download des ausführlichen Programms
Fachtagung am 22. Juli 2010 in München: Nur eine Minderheit ? Traumatisierte alte Menschen mit Migrationshintergrund
Ältere Menschen mit Migrationshintergrund und besonderen Bedürfnissen, wie Traumatisierte, Flüchtlinge, Menschen ohne Papiere, Demenzerkrankte stehen im Mittelpunkt dieser Fachtagung. Sonja Schlegel, MarteMeo Therapeutin mit langjähriger Erfahrung in der Arbeit mit traumatisierten alten Menschen mit Migrationshintergrund und Christina Hilgendorff, Historikerin und Krankenschwester zeigen auf, wie verbreitet Kriegs- und Verfolgungserfahrung in der Generation der heute alten und hochaltrigen Menschen ist und was diese besondere Verletzlichkeit für die in der Altenhilfe Tätigen bedeutet. Gabriella Zanier, Regionalgruppensprecherin der Regionalgruppe Süd präsentiert die Arbeit des Forums für kultursensible Altenhilfe. Sabine Schirlitz, Moderatorin und Organisatorin der Veranstaltung, gibt einen Überblick über kultursensible Aktivitäten in München. Sie können sich noch anmelden! Kontakt. Sabine Schirlitz Innere Mission Fachdienst für ältere Migrantinnen und Migranten Tel.: 089 / 62 02 16 22 Fax: 089 / 62 02 16 25 E-Mail: sschirlitz@im-muenchen.de
Download: Einladung und Programm
"ANDERS ALTERN" Lesben und Schwule kommen in die Jahre - Informationen für Beschäftigte in der Altenpflege
Die Broschüre "Anders altern - Lesben und Schwule kommen in die Jahre - Informationen für Beschäftigte in der Altenpflege" kann nun über das Hessische Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit (Ulrich Bachmann, Hessisches Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit, Referat II 2, Dostojewskistr. 4, 65187 Wiesbaden, Tel. 0611/817-3858, Fax 0611/8908-4105, mailto:ulrich.bachmann@hmafg.hessen.de) bezogen werden. Zum Inhalt: Die Informationen sollen dazu beitragen, die Bedürfnisse von älteren gleichgeschlechtlich liebenden Frauen und Männern zu erkennen und Sensibilität dafür zu entwickeln. Die Lebenssituation der Älteren soll somit sichtbarer werden. Dabei geht es auch darum, soziale Netzwerke zu planen und aufzubauen und Orte für ältere Lesben und Schwule zu konzipieren, damit sie ein selbstbestimmtes Leben im Alter führen können. Die Broschüre wendet sich sowohl an die Managementebene von sozialen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen als auch an deren Beschäftigte.
Angebote über Fortbildungen und Vorträge zum Thema erhalten Sie unter: www.heiko-gerlach.de
Wegbegleiter und Interkulturelle Öffnung (IKÖ)
Ein deutsch-italienisches Projekt zur Unterstützung älterer Italiener in Frankfurt Projektverbund des Caritasverbands Frankfurt mit der katholischen Gemeinde italienischer Muttersprache (MCI) , dem Patronato ACLI , dem italienischen Generalkonsulat, der katholischen Erwachsenenbildung und der Stadt Frankfurt , Sozialrathaus Bornheim wurde dieses Projekt für Italiener ins Leben gerufen. Landsleute mit guten Deutschkenntnissen und einer Grundorientierung über Institutionen und Versorgungssystem hier in Deutschland werden geschult und als Wegbegleiter an die Seite der Rat- und Hilfesuchenden gestellt. Erste Einsätze der Wegbegleiter begannen im September 2008. Die Erprobungsphase des Projekts läuft bis August 2009. Zur Zeit zählt die Gruppe der Weglegeliter insgesamt 15 Freiwillige. Zielgruppen: Zielgruppen sind zum einen ältere ItalienerInnen ab 55 Jahre , die in Frankfurt leben und Orientierung und Unterstützung brauchen, zum anderen deutsche Institutionen und Einrichtungen (z.B. Altenhilfe) sowie italienische Organisationen. Eine Ausweitung auf andere ethnisch-nationale Gruppen in der Bevölkerung ist in einem zweiten Schritt beabsichtigt. Hintergrund Anlass für die Entstehung des Projekts war die Durchführung einer Informations- und Begegnungsreihe für ältere Italiener in Frankfurt. Sie verfolgte das Ziel zum einen die italienische Migrantengruppe über die verschiedenen Möglichkeiten der Hilfe im Alter aufzuklären , zum anderen ihre Bedürfnisse und Vorstellungen über das Alter kennenzulernen. Bei dieser Maßnahmen bestätigte sich einerseits die Vermutung über den großen Bedarf an Aufklärung . Informationsdefizite führen teilweise zu gravierenden Fahleinschätzungen hinsichtlich der Möglichkeiten und Grenzen der Altenhilfe . Fehlplanungen in den Lebensentwürfen der älteren Migranten sind daher zu erwarten. Andererseits wurde in der Zusammenarbeit mit den italienischen Organisationen verstärkt deutlich , dass auch die italienischen Migranten aufgrund von Barrieren – eigenen wie der Einrichtungen - nur schwer den Zugang zu den angebotenen Hilfemöglichkeiten finden. Ziele Ziele des Projekts sind ist es zum einen den älteren Italienern durch die Wegbegleiter eine bessere Nutzung der Leistungen und Angebote des Versorgungssystems und des Gesundheitswesens zu ermöglichen wie auch sonstige Unterstützung in den unterschiedlichsten Lebensfragen. Zum anderen verfolgt das Projekt auf Seiten der Einrichtungen und Institutionen das Ziel, übe die spezifische Lebenssituation und Bedürfnisse der älteren Migranten zu informieren und aufzuklären, um so eine Sensibilisierung du Öffnung der deutschen Einrichtungen des Altenhilfesystems anzustoßen, Zugangsbarrieren abzubauen und bedarfsgerechte Angebote zu entwickeln. Durch die interkulturelle Öffnung soll eine angemessene Beantwortung der Bedarfe sowie eine Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen deutschen und italienischen Einrichtungen und Organisationen erreicht werden. Das Konzept leistet somit gleichermaßen eine Beitrag zur verbesserten Integration älterer Migranten in die deutschen Gesellschaft und zur qualitativen Weiterentwicklung des deutschen Altenhilfesystems Vorgehen Die Wegbegleiter als Vertrauenspersonen für die Hilfesuchenden bieten allgemeine Orientierung und Information an . Sie unterstützen im konkreten Fällen bei den unterschiedlichsten Fragen des Alltags . Dies kann z.B. bei der Kontaktaufnahme , im Umgang und bei der Verständigung mit Behörden, Institutionen , Ämtern Einrichtungen der Altenhilfe oder des Gesundheitswesens. Die Wegbegleiter helfen bei der Erledigung von Schriftverkehr, begleiten bei Arztbesuchen oder diagnostischen Untersuchungen im Krankenhaus , leisten Hilfe beim Einkaufen und bieten kleine Handreichungen , vermitteln mit versch. Professionellen Einrichtungen. Außerdem begegnen sie der Vereinsamung von Alleinstehenden , indem sie nach Hause oder ins Pflegeheim kommen, Aufmerksamkeit und Nähe schenken. Ansprechpartner und Projektleitung G. Zanier Caritasverband Frankfurt Tel: 069 7 95 96 63 –21 E-Mail: gabriella.zanier@caritas.frankfurt.de
Hier können Sie den Flyer in Deutsch downloaden www.kultursensible-altenhilfe.de/sued/FLYER_Wegbegleiter_v8_DEU _2_.pdf
Hier können Sie den Flyer in Italienisch downloaden
Pressemitteilung - Häusliche Pflege Innovationspreis 2008
Ambulant betreute Wohngemeinschaft für russischsprachige Migranten ausgezeichnet Für ihr Angebot einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft für demenzkranke russischsprachige Migranten hat die Diakonie Köln und Region den mit 5000 Euro dotierten „Häusliche Pflege Innovationspreis 2008“ der Fachzeitschrift HÄUSLICHE PFLEGE (Vincentz Network, Hannover) erhalten. Die Preisverleihung und Vorstellung des prämierten Konzepts fanden im Rahmen der Veranstaltung „Häusliche Pflege Jahresgespräche“ am 4. November 2008 in Köln statt. Ausschlaggebend für die Fachjury, das WGKonzept „Nascha Kwartihra“ (deutsch: „Unsere Wohnung“) auszuzeichnen, ist die steigende Zahl pflegebedürftiger Migranten in Deutschland und ein zugleich kaum vorhandenes Angebot professioneller Wohn-, Pflege- und Betreuungsdienstleistungen, das den speziellen Bedürfnissen verschiedener Migrantengruppen gerecht wird. Das Angebot der WG Nascha Kwartihra trage dazu bei, diese Versorgungslücke zu schließen, so die Jury. Es sei eine innovative Erweiterung des Dienstleistungsangebots ambulanter Pflege und somit anderen Pflegediensten zur Nachahmung zu empfehlen. Die ersten Mieter der ambulant betreuten Wohngemeinschaft sind im Juli 2006 in die 261m2 große, barrierefreien Wohnung in Köln Vingst eingezogen. Diese besteht neben einer komplett ausgestatteten Küche, drei Gemeinschaftsräumen und einer Gemeinschaftsterrasse aus acht Zimmern mit individuellen Terrassen. Insgesamt bietet die WG Platz für acht russischsprachige pflegebedürftige Migranten. „Zu Beginn sind drei Bewohner eingezogen, nach einem halben Jahr waren sechs Zimmer belegt, seit März 2008 sind alle Zimmer bezogen und inzwischen gibt es schon einer Warteliste mit aktuell sieben ernsthaften Interessenten.“ Das belege die vorhandene und wachsende Nachfrage nach dem Angebot, sagte Beate Linz, Geschäftsführerin der Diakonie gGmbH Köln und Region, die den Preis entgegennahm. Das besondere Hauptaugenmerk in der Betreuung der WG liegt u. a. darauf, dass die Mieter russische Gebräuche und Feiertage ausleben und feiern können, russisch gekocht wird und russischsprachiges Pflege- und Betreuungspersonal zum Einsatz kommt. Die ambulant betreute Wohngemeinschaft Nascha Kwartihra ist Teil des Diakoniezentrums Köln. Die Gesamtverantwortung für die WG obliegt der Pflegedienstleistung. Für die Diakonie gGmbH sind insgesamt sechs hauptamtliche Pflege- und Betreuungskräfte sowie fünf studentische Nachtwachen in der Wohngemeinschaft im Einsatz. Mit dem jährlich vergebenen Häusliche Pflege Innovationspreis würdigt die Fachzeitschrift HÄUSLICHE PFLEGE gezielt Managementlösungen aus der ambulanten Pflege, die die Branche zukunftsfest weiterentwickeln und die zur Nachahmung animieren. Der Preis fördert das in der ambulanten Pflege vorhandene Innovationspotenzial und will dazu beitragen, dass dieses verstärkt zum Tragen kommt. Die Ausschreibung des „Häusliche Pflege Innovationspreises 2009“ startet im April des kommenden Jahres. Alle ambulanten Pflegedienste in Deutschland können sich um den Preis mit einer in der Praxis umgesetzten Managementlösung bewerben. Weitere Informationen: www.vincentz.net/haeuslichepflege/index.cfm Ansprechpartner: Darren Klingbeil, Redaktion HÄUSLICHE PFLEGE Tel.: 05 11 99 10-1 30 Fax: 05 11 99 10 1 96 E-Mail: Darren.Klingbeil@vincentz.net und
auch unter www.diakonie-koeln.de
Geschlechtsspezifische Pflegearrangements und transnationale Lebensbezüge älterer türkeistämmiger MigrantInnen in Frankfurt
Ein Projekt des Instituts für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie an der Universität in Frankfurt/M. Zusammenfassung: Für viele ältere MigrantInnen der ersten Generation ist das regelmäßige Pendeln zwischen dem Herkunftsland und Deutschland zu einer improvisierten aber dauerhaften Lebensform geworden, die es ihnen erlaubt, sowohl partiell den Traum einer ‚Rückkehr’ zu realisieren, als auch weiterhin Kontakt zu den in Deutschland lebenden Familienmitgliedern zu halten. Weniger positive Faktoren, die zum Pendeln bewegen, sind die wesentlich schlechtere Gesundheitsversorgung in der Türkei sowie die deutschen rechtlichen Aufenthaltsbestimmungen, die MigrantInnen ohne deutschen Pass dazu zwingen, Deutschland nicht länger als sechs Monate am Stück zu verlassen, um ihren Aufenthaltsstatus nicht zu gefährden. In der Literatur zur Lebenssituation älterer Migranten und Migrantinnen wird oft auf Pendelmuster verwiesen, ohne aber den Zusammenhang zur Frage der Betreuung und Pflege im häuslichen Umfeld herzustellen. Familien mit Migrationshintergrund aus der Türkei gelten als besonders bestrebt, die Pflege älterer Angehöriger durch jüngere Familienmitglieder zu gewährleisten, und nehmen staatliche Angebote der Altenpflege seltener in Anspruch. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die familiären Strukturen von migrantischen Familien faktisch mehr Ressourcen bieten und belastbarer sind. Stattdessen erfolgt die Inanspruchnahme staatlicher und privater Pflegeleistungen später und oftmals nur in extremen Krisensituationen, wenn familiäre Ressourcen ausgeschöpft oder bereits zusammengebrochen sind. Die transnationale Organisation von Pflege kann hierbei möglicherweise eine Lösungsstrategie im Hinblick auf die Überforderung der in Deutschland lebenden Angehörigen sein, unter Umständen aber auch das soziale Netz der Pflege vor neue Herausforderungen stellen. Ziel des Projektes ist es zu untersuchen, welche transnationalen Mobilitätsmuster in Frankfurter Familien mit Migrationshintergrund aus der Türkei existieren, die staatliche oder private Dienste im Bereich der Altenpflege und des deutschen Gesundheitssystems in Anspruch nehmen, und wie sich die geschlechtsspezifischen Dimensionen von familiärer Pflege gestalten. Für das Projekt werden noch Interviewpartner/-innen gesucht, die in der Pflegearbeit tätig sind. Bei Interesse und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ingrid Hoensch, wissenschaftliche Hilfskraft im Projekt „Geschlechtsspezifische Pflegearrangements und transnationale Lebensbezüge älterer türkeistämmiger MigrantInnen in Frankfurt“. Projektleitung: Wissenschaftliche Hilfskraft: Jun. Prof. Dr. Kira Kosnick Dipl. Pol. Ingrid Hoensch Institut für Kulturanthropologie und EE Institut für Kulturanthropologie und EE Goethe Universität Frankfurt Goethe Universität Frankfurt ERC Project Migrant Socialities Mail: I.Hoensch@em.uni-frankfurt.de Senckenberganlage 31 – 33 60054 Frankfurt am Main
Ausgabe 4 / 2009 (02.10.09) Newsletter des Programms „PiA - Frankfurt“ In dieser Ausgabe: Kultursensible Pflege und Arbeitsmarkt: eine Chance für Migrantinnen
Das Frankfurter PiA-Programm ist ein gemeinsames Projekt von beramí – berufliche Integration e.V. und Frauenbetriebe Qualifikation für die berufliche Selbständigkeit e.V. im Auftrag der Stadt Frankfurt. Sein Ziel ist es, erwachsenen Migrantinnen, die ALGII beziehen, mit Coaching, Beratung und Qualifizierung den Weg in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen. PiA berät und qualifiziert zielgruppengerecht. Da es keine "typische Migrantin" gibt, erhält jede Frau individuelle Beratung und Förderung. Die modular aufgebaute Qualifizierung wird von Coaching und bei Bedarf von psychosozialer Beratung begleitet.
Homepage www.pia-frankfurt.de
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Neueröffnung der Interkulturellen Tagesbetreuung im Gallus
Im Januar 2009 wurde die interkulturelle Tagesbetreuung Gallus, eine Einrichtung des Frankfurter Verbandes für Alten- und Behindertenhilfe e.V., eröffnet. Sie bietet 40 pflegebedürftigen Menschen, die noch in ihrer eigenen Wohnung leben möchten, die Möglichkeit, den Tag in der Einrichtung zu verbringen. Die Tagesbetreuung findet in hellen Räumen in gemütlicher Atmosphäre statt. Es gibt ein vielfältiges Beschäftigungsprogramm, an dem alle teilnehmen können. Das freundliche, multikulturelle Personal ermöglicht einen kultur- und religionssensiblen Umgang mit den alltäglichen Belangen der Gäste. Die Mitarbeiter der Einrichtung arbeiten eng mit den Angehörigen und Betreuern zusammen. Dienste der Einrichtung Die Tagesgäste werden morgens abgeholt und abends wieder nach Hause gebracht. Die Gäste sind so in der Lage, soziale Kontakte zu erhalten und zu fördern, aber auch neue Kontakte und Freundschaften zu knüpfen. Sie können an einem abwechslungsreichen Beschäftigungsprogramm teilnehmen oder einfach entspannen. Singen, musizieren und Musik hören stehen ebenso auf dem Programm wie basteln, werken oder Spiele spielen. Außerdem werden Spaziergänge, Ausflüge, Café- oder Museumsbesuche sowie kulturelle Veranstaltungen organisiert. Jahreszeitliche Feste werden ebenso wie religiöse Feste gemeinsam gefeiert. Neben einem christlichen Andachtsraum verfügt die Einrichtung auch über einen Gebetsraum für Muslime. Durch die Tagesbetreuung haben die Gäste die Möglichkeit, weiterhin in der gewohnten kulturellen und religiösen Gesellschaft zu leben. In der speziell eingerichteten Küche können sie mit den Mitarbeitern kochen und essen. Bei den muslimischen Gästen werden die Mahlzeiten unter Beachtung der religiösen Regeln zubereitet. Es werden Frühstück, Mittagessen und Nachmittagskaffee angeboten. Darüber hinaus gibt es eine psychosoziale Betreuung sowie alle 14 Tage eine Demenz-Sprechstunde. Anmeldung Bei der Anmeldung muss ein Anmeldebogen ausgefüllt werden. Vor Aufnahme ist ein Einstufungsbescheid nicht zwingend notwendig. Liegt eine Einstufung der Pflegekasse vor, so können diese bewilligten Mittel auch für die Tagesbetreuung verwendet werden. Im Zusammenhang mit der Tagesbetreuung müssen beim zuständigen Arzt ein ärztlicher Bericht und ein Medikamentenblatt angefordert werden. Die für die Tagesbetreuung anfallenden Kosten können selbst oder im Bedarfsfall vom Sozialamt finanziert werden. Dafür muss beim zuständigen Sozialamt ein Antrag auf Kostenübernahme gestellt werden. Kontakt Interkulturelle Tagesbetreuung Bischofsheimer Straße 1 60326 Frankfurt am Main / Gallus Herr Ripp Tel.: 069-299807437 Fax: 069-299807448
Zeitzeugen - Neue Broschüre aus Saarbrücken
Das BürgerInnenzentrum Brebach veröffentlicht mit der vorliegenden Broschüre Lebenserinnerungen von vier älteren Brebacher Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Diese Lebenserinnerungen, gesammelt im Projekt »Erzählcafé«, berichten von der Zeit, als die ersten Arbeitsmigranten zu uns kamen und wie sich das gemeinsame Leben in Brebach gestaltete. Kontakt: Sigrun Krack Interkultureller Stadtteiltreff im BürgerInnenZentrum Brebach DIAKONISCHES WERK AN DER SAAR gGMBH Abteilung OSA Saarbrücker Straße 62 66130 Saarbrücken Tel. 0681 / 95083-26 Fax: 0681 / 9508329 email: s.krack@quarternet.de
Download: Broschüre "Zeitzeugen" (2008)
Weitere Veranstaltungs- und Projekthinweise finden Sie auf den Seiten der „Informations- und Kontaktstelle für die Arbeit mit älteren Migrantinnen und Migranten (IKoM)“